Ich habs geahnt – wenn man per CSS mehrere Hintergrundbilder des Body zentriert und vielleicht noch einen Seiteninhalt hat, der mittig zentriert ist, dann sind der Hintergrund und der Inhalt nicht immer direkt übereinander: CSS Sub-pixel Background Misalignment
Monatsarchiv Mai 2011
Sound-Steuerung in Flash AS3
In Flash kann man relativ einfach Musik-Dateien (mp3) laden und abspielen. Ein Anleitung gibt es z.B. bei Republic of Code – Playing sounds with AS3. Nun wollte ich die Datei aber nicht von Anfang an abspielen, sondern ab einem Punkt, den ich mir vorher gemerkt habe. Die Seite, auf der das eingesetzt wird, verwendet Hintergrund-Sound mit ungefähr 2 Minuten langen Loops. Nun dachte ich mir, es sei ein wenig nervig, wenn beim Umherklicken auf der Seite die Hintergrund-Datei immer von vorne anfangen würde zu spielen. Daher wird beim Abspielen der Datei die aktuelle Position des Abspielknopfes gemerkt und beim nächsten Aufruf spielt die Musik von der Stelle weiter. Und daher musste ich die Musik nicht von vorn, sondern von einem bestimmten Zeitpunkt abspielen. Wenn der Loop fertig gespielt worden ist, sollte das Musikstück wieder von vorn beginnen. Nun gab es allerdings zwei Kleinigkeiten, die mir die Lösung nicht besonders einfach gemacht haben.
In der Flash-AS3-Referenz zum Sound-Objekt steht als Beschreibung der Funktion play()
public function play(startTime:Number = 0, loops:int = 0, sndTransform:SoundTransform = null):SoundChannel
loops:int (default = 0) — Defines the number of times a sound loops back to the startTime value before the sound channel stops playback.
Wenn die Datei also zu Ende abgespielt wurde, dann spring der Abspielknopf nicht an den Anfang, sondern an die Position, mir der das Abspielen begann. D.h. soundClip.play(position, 10000) funktioniert in meinem Fall nicht, weil da der Sound immer nur von position bis Ende abgespielt wurde.
Dann entschloss ich mich auf die Angabe von Loops zu verzichten und stattdessen einen Event Listener zu nehmen, der auf das Event SOUND_COMPLETE hört. Dieser Event Listener wird dem Sound Channel-Objekt zugewiesen. Leider wurde das Event nicht ausgelöst, was der folgende Artikel SOUND_COMPLETE event is not firing beschreibt und löst. Bei jedem Aufruf der Funktion play wird ein neues Sound Channel-Objekt zurück gegeben, so dass der Event Listener gelöscht wird. Damit es also wie gewünscht funktioniert, muss auf jeden Aufruf von play() der Aufruf addEventListener() folgen.
Step Choreo
gemacht am 06.Mai
Block A:
9 – Mambo seit R, Leg Curl R, Fuß auf dem Step absetzen, Straddle
7 – Stomp R, Box over L
8 – Stomp over hinten kreuzen, Double Stomp Tango auf dem Boden
8 – Chacha over, Kick
Block B:
6 – Kick Ball Change over kreuzen
10 – Double Knee, Basic over zurück
8 – 2 March rauf, Tap L, Tap L, Turn 90°, Straddle down
8 – Flieger, Basic Jump Turn
Aufbau: Mambo + Repeater + Basic => aus Repeater wird 2 March und Double Knee => aus Mambo und 2 March wird Kick Ball Change
Für den zweiten Teil Basic und 3 Kneelift => zweiter Kneelift wird Flieger => aus Basic und Kneelift den finalen Schritt. Beim Zusammenbauen den letzten Kneelift durch einen Basic ersetzen.
Block C:
8 – Basic over mit Tap am Ende, mit Kneelift zurück
8 – Mambo Chacha R auf dem Boden, Chacha Straddle L
8 – Repeater Knee
8 – 2 V-Step
Aufbau: 2 Basic + Mambo Chacha + Basic
Tile Container Komponente
Die Tile Komponente ist ein Container, in dem die Elemente automatisch horizontal oder vertikal einsortiert werden. Im Vergleich zu einer HBox oder eine VBox, bei denen keine neue Zeile oder Reihe begonnen wird, wenn die Elemente die vorgegeben Breite bzw. Höhe des Containers überschreiten, sorgt Tile dafür, dass eine neue Zeile begonnen wird. Sehr gut geeignet dafür, wenn man eine variable Menge von Elementen mittels Repeater darstellen möchte. Die Dokumentation zu Tile mit Beispielen der Anordnung gibt es bei Adobe Flex 3 Referenz.
Zoran Drvenkar – Du
Bewertung: 8/10
Es werden mehrere Geschichten parallel erzählt, dabei wird der Leser direkt mit Du angesprochen und wird zu der Person, die gerade in diesem Kapitel die Hauptrolle spielt. Mal ist es ein Mann, der gelegentlich ruhig und gelassen mehrere Menschen tötet. Mal sind es Mädchen – Teenager, die versuchen mit einem Haufen Drogen zu verschwinden. Mal ist es „der Logist“ Ragnar, der die Mädchen sucht und die Drogen wiederfinden möchte. Am Anfang ist es recht verwirrend, weil dieser Schreibstil mir bisher nicht untergekommen ist. Ändert sich die Person, in der man gerade drinsteckt, dann ändert sich auch die Sprache ein wenig. Junge Mädchen reden nunmal anders als 40-jährige Herren. Am Anfang dauert es, bis das Buch in Fahrt kommt. Die Personen werden erstmal vorgestellt, banale Dialoge geführt. Die Geschichten entwickeln sich unabhängig voneinander, bis man dann begreift, dass sich die Wege der Personen an einigen Stellen doch kreuzen. Das fiese ist, dass die Erzählreihenfolge nicht gleich der Reihenfolge der Geschehenisse ist. Am Anfang hat man ein Puzzle mit vielen Teilen, während man liest, setzt man diese Teile zusammen und fängt an ein Bild zu erkennen. Das Buch fesselt ohne brutal oder reisserisch zu sein und behält die erreichte Spannung bis zum Schluss bei.
Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind
Bewertung: 9/10
Emmi will ein Zeitschriften-Abo kündigen und vertippt sich bei der E-Mail-Adresse, dadurch landet die E-Mail bei Leo Leike. Dieser weist sie auf den Fehler hin und damit wäre die Kommunikation zwischen den beiden beendet gewesen, wenn Emmi nicht eine Weihnachts-Massenmail geschrieben hätte, die Leo dann auch noch bekommt. Ab dann schreiben sich die beiden, ohne sich näher kennen zu wollen. Am Anfang ist es lustig, dann wird die Unterhaltung zwischen den beiden immer mehr zu einem Flirt, dann entstehen (im Weinrausch) romatische Gefühle. Emmi ist jedoch verheiratet und Leo heult gelegentlich seiner vergangenen Beziehung hinterher. Dann wollen sich die beiden treffen (das schon nach einem Drittel des Buches). Wenn sie sich treffen, was passiert dann noch in den restlichen zwei Dritteln? Sie verabreden sich nachmittags in einem Cafe und wollen wissen, ob sie sich erkennen. Danach wird die E-Mail-Konversation fortgesetzt und sie rätseln, wie der andere ausgesehen haben mag. Sie unterhalten sich weiter per E-Mail über private Themen und schließlich sind die beiden verliebt in das Bild, das sie sich von der andern Person erschaffen haben. Ist es bereits fremdgehen, was Emmi da macht? Kann man sich in einen Menschen verlieben, dessen Stimme man nicht mal kennt? Werden sie sich jemals treffen? Es bleibt spannend bis zum Schluss und man durchlebt Höhen und Tiefen mit den beiden bis zu einem Ende, das einen nachdenklich stimmt.
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