Dr. med. Eckart von Hirschhausen – Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

Bewertung 7/10

Ich hab herzlich gelacht. Besonders an den Stellen mit der Cellulite und der Marketingabteilung der Frau, der Bahn mit ihren vieldeutigen Aussagen und den Computern, die in Therapie müssen. Weil ich das kenne, als bahnfahrende programmierende Frau. Sehr interessant fand ich auch das mit den Affen, die sich im Austausch für Saft Bilder von “Promis” anschauen dürfen, und musste nochmal daran denken als ich mich im Kiosk beim InTouch kaufen erwischte. Also sehr lustig.
Warum dann nicht 10? Weil es gelegentlich zu kurz war und dafür, dass als Überschrift Thema A stand, ziemlich schnell im Text auf Thema B umgeleitet wurde und dann auch schon zu Ende war. Weil man von einem sehr gebildeten Menschen doch vielleicht mehr erwarten darf, als Kratzen an der Oberfläche, auch wenns Comedy ist.

2 Kommentare

  1. Jeder ist seines Glückes Schmied. Und so sieht es auch aus – reichlich behämmert. Beim Zimmern unseres Glücks hauen wir uns oft genug mit dem Hammer auf den Daumen. Und vergessen dann, darüber zu lachen. Wenn aber Dr. med. Eckart von Hirschhausen humorvoll über das Glück schreibt, lässt der Schmerz nach.

    Am 21. Februar 2009 erscheint das neue Buch von Dr. med. Eckart von Hirschhausen »Glück kommt selten allein…«

  2. natalia

    Ich war gestern in Köln bei Hirschhausen live. Das war wirklich herrlich, ich habe selten so viel gelacht, hatte am Ende sogar einen Krampf in der Wange vom vielen Grinsen. Der Herr Doktor hat mich sehr positiv überrascht, ich hatte das Gefühl, dass er improvisiert und nicht nur einfach ein Programm abspult. Natürlich stehen einige der Sprüche in seinem Buch, na und. Es kann doch keiner ernsthaft erwarten, dass sich jemand auf die Bühne stellt und jeden Abend ein komplett neues Programm macht. Es ist viel rumgegangen, hat mit dem Publikum gearbeitet und ist auf die Leute eingegangen.
    Zusätzlich zum HAHA-Effekt hatte ich einen AHA-Effekt und auch ein bisschen AH. Hat mit manchem recht, der Mann (nicht, dass ich Ärzten alles glaube).